Südengland & Cornwell
St. Michaels Mount
03.05.2012
Vom Hotel aus machten wir uns auf den Weg nach St Michael’s Mount – und schon aus der Ferne war die Insel ein absoluter Hingucker. Wie ein kleines Märchenschloss thronte die Burg oben auf dem Felsen, darunter lagen die Häuser dicht an den Hang geschmiegt, und rundherum glitzerte das Meer. Je näher wir kamen, desto mehr hatten wir das Gefühl, auf einen Ort zuzufahren, der nicht nur schön aussieht, sondern auch Geschichte atmet. Allein dieser erste Blick auf die Silhouette war schon ein kleines Highlight für sich.





Auf der Insel selbst orientierten wir uns erstmal – auf dem linken Bild sieht man die Karte, auf der man gut erkennt, wie kompakt St Michael’s Mount eigentlich ist und wie sich alles rund um den Aufstieg zur Burg sammelt.
Rechts hielten wir eines der steinernen Gebäude fest, das mit seinem spitzbogigen Eingang gleich so „mittelalterlich“ wirkte. Diese Mischung aus rauem Granit, kleinen Wegen und dem Grün drumherum passte perfekt zur Kulisse – als würde man durch ein kleines, eigenes Insel-Dorf laufen, das von der Zeit ein bisschen vergessen wurde.

Wir fanden St Michael’s Mount insgesamt unglaublich imposant – nicht nur wegen der Burg, sondern auch, weil sich der Besuch wie ein kleines Abenteuer anfühlte. Auf dem einen Bild sieht man weitere Gebäude am Fuß des Hügels, und auf dem anderen den Weg über den Damm: Dieses Gefühl, wirklich „zu Fuß durchs Meer“ zur Insel zu gelangen (je nach Gezeiten), war etwas ganz Besonderes. Selbst der Hin- und Rückweg hatte etwas Magisches, weil sich die Landschaft ständig veränderte – mal Sand, mal Wasser, mal Felsen – und über allem diese Burg, die uns wie ein Zielpunkt begleitet hat.



Nokis Tipp
St Michael’s Mount ist auf jeden Fall einen Besuch wert – vor allem, wenn ihr den Weg über den Damm erleben wollt. Schaut vorher unbedingt nach den Gezeiten-zeiten, damit ihr entspannt rüberlaufen könnt (oder wisst, wann ihr ein Boot braucht).